Die Digitalisierung und Automatisierung von Dienstleistungen hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen, insbesondere durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), und wird durch Anwendungen wie ChatGPT, Bard oder Midjourney im Alltag immer präsenter. Unternehmen setzen KI-Technologien ein, um Kundenservice, Beratung, Personalisierung, Verfügbarkeit und andere Aspekte von Dienstleistungen zu verbessern und zu automatisieren. Gleichzeitig stellt sich die Frage nach neuen Anforderungen an die Gestaltung von Dienstleistungen und den Auswirkungen von KI auf die Zukunft des deutschen Dienstleistungssektors.
Auf der (DF)² Jahreskonferenz 2023 werden wir diskutieren, wie die Einbindung KI-basierter Systeme Dienstleistungen transformieren und optimieren kann, indem sie beispielsweise Qualität verbessern, Prozesse beschleunigen und personalisierte Erfahrungen für Nutzer ermöglichen. Dabei beleuchten wir ebenfalls die Herausforderungen, welche sich aus dem Einsatz von KI ergeben, wie etwa Fragen der Gestaltung KI-unterstützter Dienstleistungsarbeit sowie Fragestellungen zur Datensicherheit, Privatsphäre und Ethik bei der Verwendung von Algorithmen in Entscheidungsprozessen.
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Dr. Silke Masson
IDie präzise Formulierung von Lern- und Studienzielen spielt bei der Gestaltung und Qualitätssicherung von Lehrveranstaltungen und ganzen Studiengängen eine entscheidende Rolle. Doch wie können wir sicherstellen, dass diese Ziele klar und verständlich, auf einem passendem Anspruchsniveau und formal korrekt formuliert sind? Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) bietet neue Möglichkeiten, den Formulierungsprozess zu unterstützen und effizienter zu gestalten. In diesem Vortrag überlegen wir, wie KI zur Unterstützung bei der Erstellung von Modulzielen, Lernzielen und Studiengangszielen eingesetzt werden kann. Wir berichten von unseren Erfahrungen beim Einsatz im Rahmen von Curriculumswerkstätten und betrachten Herausforderungen und potenzielle Fallstricke.
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Pflegen Sie Angehörige und fragen sich, wie Künstliche Intelligenz, insbesondere ChatGPT, Ihre Herausforderungen im Bereich der Pflegeberatung erleichtern kann? Im Rahmen eines spannenden Forschungsprojekts zur Anwendung von ChatGPT in der Pflegeberatung laden wir Sie herzlich ein, die vielseitigen Möglichkeiten dieser Technologie zu erkunden! In unserem interaktiven Workshop haben Sie die Gelegenheit, ChatGPT auf iPads auszuprobieren. Stellen Sie Ihre eigenen Anliegen oder nutzen Sie einen unserer fiktiven Fälle und erhalten Sie Antworten der KI, die Sie direkt auf ihre Nützlichkeit in der Pflegeberatung hin überprüfen können. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Austausch: Abschließend schaffen wir einen offenen Raum für Diskussionen, in dem Sie Ihre Erfahrungen, Bedenken und kreativen Ideen zur Integration von Künstlicher Intelligenz in die Pflegeberatung teilen können. Der Workshop richtet sich speziell an pflegende Angehörige und an Interessierte der teilnehmenden Hochschulen.
Bitte beachten Sie: Der Workshop erfolgt im Rahmen eines vom Bundesministerium für Forschung und Bildung* finanzierten Forschungsprojekts. Die Teilnahme setzt daher Ihre Zustimmung zur Aufzeichnung der Nutzung von ChatGPT (Screen-Recordings) sowie zu Audioaufnahmen voraus, die im Rahmen des Forschungsprojekts in anonymisierter Form ausgewertet werden. Der Zugang zu ChatGPT sowie iPads werden vom Veranstalter zur Verfügung gestellt.
* Das Forschungsprojekt wird vom BMBF im Rahmen des DATIpilot Innovationssprints gefördert (Förderkennzeichen: 03DPS1260)
Referent:innen: Kristin Skowranek, Projektleitung und Dr. Gregor Dutz, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „KI in der Pflegeberatung“ der Universität Hamburg
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In diesem Workshop erfährst du, wie du generative KI als wertvolles Tool in deinen Gründungsprozess integrierst. Wir zeigen dir anhand von praktischen Beispielen (bspw. Customer Journey Mapping, Rapid Prototyping) wie du KI gezielt nutzen kannst. Dabei wirst du nicht nur die Vorteile entdecken, sondern Chancen und Risiken kennenlernen. So erhältst du das Wissen, KI effektiv und verantwortungsvoll in deinem Startup einzusetzen.
Lass uns gemeinsam herausfinden, wie KI deine (Impact) Ideen auf das nächste Level bringen kann!
Voraussetzung für den Workshop: Du benötigst einen eigenen ChatGPT-Zugang. Veranstaltungssprache ist Deutsch.
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In diesem Vortrag wird die spannende Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) im Journalismus, insbesondere mit dem Tool ChatGPT, behandelt. Es werden die Anforderungen beleuchtet, die für eine effiziente und sichere Nutzung von KI in der Nachrichtenproduktion erforderlich sind, einschließlich neuer Rollen und rechtlicher Aspekte. Der Ansatz zur schrittweisen Einführung von ChatGPT wird vorgestellt, inklusive der Anwendung zusätzlicher Software zur Gewährleistung von Sicherheit und Automatisierung. Zudem erfahren die Teilnehmenden, welche weiteren KI-Modelle wie InstructGPT, DALL-E und Whisper in Betracht gezogen werden sollten, um ein breiteres Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten abzudecken. Es wird erkundet, wie KI die Effizienz im Journalismus steigern kann und warum eine strenge Regulierung sowie menschliche Kontrolle unerlässlich sind.
Mit ihrer Masterarbeit „Herausforderungen und Herangehensweise bei der Einbindung eines Large Language Models in den Newsworkflow – betrachtet am Beispiel der Einführung von ChatGPT“ hat Maike Kaiser den ARD/ZDF Förderpreis „Frauen + Medientechnologie“ 2024 gewonnen.
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Texte von Künstlicher Intelligenz schreiben lassen ist praktisch! Allerdings gehen der KI auch gerne mal die kreativen Pferde durch. Insofern stellt sich die Frage, wie weit wir uns also auf diese Systeme verlassen können. Sind sie ein zuverlässiger Hausaufgaben-Lieferant? Wie genau funktionieren diese Sprachmodelle eigentlich? Und warum sind sie so schlau? Dies und noch viel mehr erklärt Prof. Dr. Chris Biemann in seinem Vortrag.
Veranstaltungsort
Anleger Bürgerhaus Wilhelmsburg, Mengestraße 20
21107 Hamburg
Hinweise zur Teilnahme
Canva ist ein kostenloses Online-Tool für Grafikdesign. Es kann für die Erstellung von visuellen Inhalten verwendet werden, beispielsweise für Beiträge in den sozialen Medien, aber auch für Präsentationen, Poster und vieles mehr. In dieser Online-Schulung schauen wir uns die Funktionsweise der Software an und sprechen über die Vorlagen, Bilder, Schriftarten und Grafikelemente, die Nutzende verwenden können.
Canva bringt darüber hinaus mit dem Magic Studio auch zahlreiche AI-Funktionen mit, die wir uns anschauen wollen: beispielsweise Magic Write, Magic Switch, Magic Edit sowie Text-zu-Bild und Text-zu-Video.
Für die Teilnahme an dieser Online-Schulung werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt.
Anmeldung hier
Als virtuellen Lernort werden wir ZOOM nutzen. Der ZOOM-Link wird einen Tag vor Schulungsbeginn bis 13:00 Uhr versendet.
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Mit dem schlagartigen Aufkommen von KI-Generatoren für unterschiedlichste Medienformen seit Ende 2022 stehen Hochschulen hinsichtlich ihrer Lehre und ihrer digitalen Prüfungsumsetzung enormen Möglichkeiten aber auch Herausforderungen gegenüber. Neben Fragen des Urheberrechts und des Datenschutzes ist insbesondere der Bereich des Prüfungsrechts von diesen Entwicklungen betroffen und es bedarf geeigneter Maßnahmen für einen konstruktiven Umgang mit dieser technologischen Revolution.
Dabei stellt sich vor allem auch die Frage: Können per KI-Generator erstellte Texte und Medieninhalte überhaupt als künstlich generierte Inhalte erkannt und detektiert werden? Und wenn ja, wie verlässlich sind die Ergebnisse von KI-Detektoren und wie lassen sich diese im Prüfungsrecht berücksichtigen? Auch ergibt sich bei solch rasanten Technologieentwicklungen immer die Notwendigkeit einer staatlichen Regulierung, wie sie im Zuge des EU AI-Act beabsichtigt wird. Welche Implikationen bringt diese Regulierung allgemein und speziell für den Hochschulbereich mit sich?
Diesen und weiteren Fragen wollen wir uns im Rahmen dieses Workshops annähern und anschließend gemeinsam mit allen Teilnehmenden vertiefend darüber diskutieren.
Schwerpunkte sind:
Anmeldung hier
Als virtuellen Lernort werden wir ZOOM nutzen. Der ZOOM-Link wird einen Tag vor Schulungsbeginn bis 13:00 Uhr versendet.
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Recent advances in Generative AI have given rise to strong emotions among the general public, including excitement, fear, wonder, and disbelief. To be sure, the emergence of Large Language Models (LLMs) marks a significant milestone in the history of AI. But are systems like ChatGPT and Gemini actually intelligent, and are we at the threshold of so-called Artificial General Intelligence (AGI)? This session provides an overview of how LLM-based systems work, where they excel, and where they fall short, with a special emphasis on opportunities for the complementary strengths of humans and machines.
Session Objectives:
By the end of the session, participants will be able to:
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Generative KI-Tools wie ChatGPT und Co. werfen nicht nur an der Universität Hamburg viele Fragen auf – von grundlegenden Zielen der Hochschulbildung über neue praktische Gestaltungsmöglichkeiten der eigenen Lehre bis hin zu konkreten prüfungsrechtlichen Aspekten.
Bei unserem letzten Treffen hatten wir den Eindruck, dass vor allem das Zusammenfinden der unterschiedlichen Gruppen für die Use Cases und der direkte Austausch miteinander viele spannende Impulse und Anregungen ermöglicht hat. Wir möchten Ihnen in dieser Runde daher die Möglichkeit geben, mit eigenen Themen und Anliegen zu kommen und sich mit Kolleg:innen darüber auszutauschen, Ihr Wissen und Ihre Ideen zu teilen, Ihre Herausforderungen zu diskutieren, spezifische Tools praktisch auszuprobieren. Das Ganze wird in Form eines Barcamps stattfinden, d.h. Sie sind herzlich eingeladen, eigene Vorschläge mitzubringen. Beim letzten Mal wurden beispielsweise die Themen “(g)AI Literacy” und “Custom GPTs” genannt, bestimmt gibt es noch weitere Austauschbedarfe. Zum Einstieg werden wir einen Überblick über den Umsetzungsstand des “UHH-Orientierungsrahmens zu KI in Studium und Lehre” an den einzelnen Fakultäten geben.
Wir freuen uns über Ihre Anmeldung zum "(g)KI Hands-On" Barcamp:
Anmeldung und weitere Informationen unter: https://www.isa.uni-hamburg.de/ddlitlab/veranstaltungen/gki-hands-on-barcamp.html
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Die Einführung von generativen KI-Tools wie ChatGPT hat im Hochschulkontext zu einer großen Verunsicherung geführt. Viele Studierende nutzen die Tools bislang gar nicht, manche sind unsicher, was erlaubt ist und andere nutzen sie womöglich bereits intensiv für das Studium, ohne genau über Funktionsweise und Grenzen informiert zu sein.
In diesem Workshop sind die Grundlagen des Einsatzes von generativer KI im Studiumskontext das Thema. Gemeinsam betrachten wir verschiedene Tools hinsichtlich ihrer Funktionsweise, Möglichkeiten und Grenzen. Ziel ist es, dass die Teilnehmenden anschließend für sich geklärt haben, ob und wie sie generative KI in ihrem Studium einsetzen wollen – und dadurch auch andere Studierende in dieser Entscheidung begleiten können. Dafür basiert ein großer Teil des Workshops auf Austausch unter den Teilnehmenden, weshalb er sich an Anfänger:innen, aber auch an erfahrenere gKI-Nutzende richtet.
Teilnahme und Anmeldung:
Dieses Angebot richtet sich fachübergreifend an alle regulär Studierenden der Universität Hamburg.
Die Anmeldung erfolgt über das nachstehende Anmeldeformular. Wenn Sie zum Termin verhindert sind, melden Sie sich bitte wieder ab, damit andere Personen ggf. nachrücken können (max. Teilnehmendenzahl: 15).
Die Workshops finden in der Jungiusstraße statt (Raumnummer folgt).
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Die Einführung von generativen KI-Tools wie ChatGPT hat im Hochschulkontext zu einer großen Verunsicherung geführt. Viele Studierende nutzen die Tools bislang gar nicht, manche sind unsicher, was erlaubt ist und andere nutzen sie womöglich bereits intensiv für das Studium, ohne genau über Funktionsweise und Grenzen informiert zu sein.
In diesem Workshop sind die Grundlagen des Einsatzes von generativer KI im Studiumskontext das Thema. Gemeinsam betrachten wir verschiedene Tools hinsichtlich ihrer Funktionsweise, Möglichkeiten und Grenzen. Ziel ist es, dass die Teilnehmenden anschließend für sich geklärt haben, ob und wie sie generative KI in ihrem Studium einsetzen wollen – und dadurch auch andere Studierende in dieser Entscheidung begleiten können. Dafür basiert ein großer Teil des Workshops auf Austausch unter den Teilnehmenden, weshalb er sich an Anfänger:innen, aber auch an erfahrenere gKI-Nutzende richtet.
Teilnahme und Anmeldung:
Dieses Angebot richtet sich fachübergreifend an alle regulär Studierenden der Universität Hamburg.
Die Anmeldung erfolgt über das nachstehende Anmeldeformular. Wenn Sie zum Termin verhindert sind, melden Sie sich bitte wieder ab, damit andere Personen ggf. nachrücken können (max. Teilnehmendenzahl: 15).
Die Workshops finden in der Jungiusstraße statt. Die Raumnummer wird per E-Mail bekanntgegeben.
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Die Einführung von generativen KI-Tools wie ChatGPT hat im Hochschulkontext zu einer großen Verunsicherung geführt. Viele Studierende nutzen die Tools bislang gar nicht, manche sind unsicher, was erlaubt ist und andere nutzen sie womöglich bereits intensiv für das Studium, ohne genau über Funktionsweise und Grenzen informiert zu sein.
In diesem Workshop sind die Grundlagen des Einsatzes von generativer KI im Studiumskontext das Thema. Gemeinsam betrachten wir verschiedene Tools hinsichtlich ihrer Funktionsweise, Möglichkeiten und Grenzen. Ziel ist es, dass die Teilnehmenden anschließend für sich geklärt haben, ob und wie sie generative KI in ihrem Studium einsetzen wollen – und dadurch auch andere Studierende in dieser Entscheidung begleiten können. Dafür basiert ein großer Teil des Workshops auf Austausch unter den Teilnehmenden, weshalb er sich an Anfänger:innen, aber auch an erfahrenere gKI-Nutzende richtet.
Teilnahme und Anmeldung:
Dieses Angebot richtet sich fachübergreifend an alle regulär Studierenden der Universität Hamburg.
Die Anmeldung erfolgt über das nachstehende Anmeldeformular. Wenn Sie zum Termin verhindert sind, melden Sie sich bitte wieder ab, damit andere Personen ggf. nachrücken können (max. Teilnehmendenzahl: 15).
Die Workshops finden in der Jungiusstraße statt (Raumnummer folgt).
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Was bedeuten Eigenständigkeit, Transparenz oder Verantwortung, wenn KI-Systeme beim Schreiben, Recherchieren oder Strukturieren unterstützen? Und wie lassen sich diese Fragen so in der Lehre aufgreifen, dass sie nicht nur regulativ beantwortet,
sondern didaktisch fruchtbar gemacht werden?
Der Workshop nimmt diese Spannungen zwischen guter wissenschaftlicher Praxis und KI zum Ausgangspunkt. In der ersten Hälfte steht der gemeinsame Austausch im Mittelpunkt: Anhand von Beispielen diskutieren wir, wie KI gegenwärtig genutzt wird, wo Unsicherheiten entstehen und welche didaktischen Fragen sich daraus
ergeben.
In der zweiten Hälfte wenden wir den Blick auf die konkrete Lehrpraxis. Ein kurzes didaktisches Szenario anhand des UHH-KI-Guides für Studierende dient als Impuls, um gemeinsam zu reflektieren, wie Lehr-Lern-Settings gestaltet werden können, die
sowohl gute wissenschaftliche Praxis adressieren als auch einen reflektierten, verantwortungsvollen Umgang mit KI ermöglichen. Ziel ist es, Handlungsspielräume sichtbar zu machen und Gestaltungsmöglichkeiten für die eigene Lehre zu erkunden.
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Vortrag: Dr. Jonas Müller-Laackman, SUB Hamburg
Für viele Disziplinen ist die automatische Druck- und Handschriftenerkennung ein zentrales Element der Forschungspraxis. Im Workshop erproben wir die Arbeit mit der Community-orientierten, frei verfügbaren Software eScriptorium, die bereits in vielen geisteswissenschaftlichen Forschungsprojekten an der UHH und anderswo eingesetzt wird. Was kann die Software, wie funktioniert der Prozess vom Digitalisat bis zur Transkription? Welche Modelle kann ich verwenden, wo liegen die Vor- und Nachteile? Vorkenntnisse im Bereich der automatischen Texterkennung (OCR/HTR) sind nicht nötig, auch technisches Wissen wird nicht vorausgesetzt. Ziel des Workshops ist es, einen ersten Hands-On-Eindruck zu geben und eine gute Basis zu entwickeln, um selbstständig Kenntnisse in eScriptorium zu vertiefen.
Wenn Sie keinen eigenen Laptop mitbringen können, geben Sie bitte vorab Bescheid, dann besorgen wir ein Leihgerät für Sie.
Vortrag: Felicitas John und Jean-Pascal Sopha, Büro für Digitalität in der Lehre
In diesem Workshop steigen wir in das Themenfeld der generativen Künstlichen Intelligenz in der Lehre ein. Nach dem Kennlernen von Funktionsweisen und technischen Hintergründen von gKI-Anwendungen betrachten wir die Rahmenbedingungen ihres Einsatzes an der UHH: Welche Anwendungen werden genutzt und welche Orientierungsangebote stehen zur Verfügung. Anschließend bearbeiten Sie Lehrszenarien, die einen kritisch-reflektierten Umgang Ihrer Studierenden mit gKI-Anwendungen fördern.
Bitte bringen Sie zu diesem Workshop Ihren eigenen Laptop mit.
Dr. Jonas Müller-Laackman, Staats- und Universitätsbibliothek
Bei kreativen Arbeiten geht dem finalen Produkt in der Regel eine Vielzahl von Arbeitsversionen voraus, seien es Skizzen, Ideen, ein erster Entwurf, oder die zahlreichen Varianten an Text, die in einem Begutachtungsprozess entstehen. Um dabei nicht den Überblick zu verlieren, ist ein gutes Selbstmanagement eine wichtige Voraussetzung. Dabei kann ein Konzept aus der Softwareentwicklung helfen, das sich in einigen Disziplinen und im Forschungsdatenmanagement bereits fest etabliert hat: Die Versionskontrolle oder das “Versionieren”. Im Workshop lernen Sie zunächst die Grundlagen der Versionierung und ihre praktische Umsetzung im wissenschaftlichen Arbeiten. Anschließend werden Sie erste Schritte in der Versionierungssoftware Git gehen, die Basisfunktionen von Git erlernen, und erfahren, wie man Git allein oder mit Kolleg:innen zur Zusammenarbeit nutzen kann. Ziel des Workshops ist es, eine theoretische und praktische Grundlage zu entwickeln, die bereits im Alltag eingesetzt werden kann. Darüber hinaus ist es möglich, weitergehende Perspektiven auf fortgeschrittene Funktionen wie Branches, Forks und den Umgang mit Konflikten zu erhalten. Technische Vorkenntnisse sind nicht vonnöten. Bitte bringen Sie Ihren eigenen Laptop mit, auf dem Sie zuvor Git (https://git-scm.com/downloads) installiert haben. Ein Zugang zum GitLab (https://gitlab.rrz.uni-hamburg.de/) der UHH sollte zudem bestehen.
Gastworkshop mit Prof. Dr. Julian Schröter, LMU München
Der anwendungsorientierte Workshop führt mit der Bibliothek „Stylo“ in „R“ sowie anhand ausgewählter Korpora von Novellen des 19. Jahrhunderts und Heftromanen des 20. Jahrhunderts in die stilometrische Korpusanalyse ein. Er richtet sich an Interessierte aus geistes-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Fächern. Technische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, aber kein Nachteil! Im Mittelpunkt stehen praxisorientierte Gruppenarbeiten, in denen literaturwissenschaftliche Fragestellungen – etwa zur stilistischen Vorbildfunktion einzelner Werke – explorativ untersucht werden. Ein theoretischer Impuls verknüpft Stilometrie als quantitatives Verfahren mit hermeneutischen Ansätzen und erläutert ihre methodischen Grundlagen. Die Textkorpora werden bereitgestellt, für die Teilnahme ist ein Zugang zum JupyterLab der UHH (https://code.min.uni-hamburg.de/hub; mit üblicher B-Kennung nutzbar) vonnöten. Sollten Sie Schwierigkeiten mit dem Login haben oder eine Kurzzeitkennung für den Zugang benötigen, melden Sie sich bitte rechtzeitig im Vorfeld bei digitale.gw@uni-hamburg.de
Vortrag: Prof. Dr. Ralf Möller, Institute of Humanities-Centered Artificial Intelligence
The presentation explains how research data within the Cluster of Excellence Understanding Written Artefacts (UWA) is managed and published via the University of Hamburg’s Research Data Repository (RDR). Researchers are encouraged not just to upload files but to present their data in ways that make it transparent, reusable, and compliant with FAIR (Findable, Accessible, Interoperable, Reusable) principles. A key tool in this work are CSMC files, archive packages similar to DOCX, which include project-specific views of the data. These CSMC files can be submitted to RDR, where they receive persistent identifiers (DOIs) and become accessible online. Examples from UWA projects illustrate how datasets appear in the repository with customized views rather than simple directory listings. A CSMC App also allows scholars to view and interact with their data locally, even without internet access. When a dataset is submitted, RDR automatically generates a “View Data” button so anyone can see the data presentation defined by the creators. Individual data records within these datasets can be cited directly using fragment identifiers in DOIs. The page highlights the importance of data persistence and versioning in making scholarly research reproducible and citable. Furthermore, we discuss research data from RDR and visualized as described above can be made available for fine-tuning generalized pretrained transformers to easier carry out humanities research tasks.
Hinweis: Diese Veranstaltung findet auf Englisch statt.
Prof. Dr. Edyta Jurkiewicz-Rohrbacher, Institut für Slavistik
Frühstücken und dabei Sketch Engine kennen lernen – ein einfach zu bedienendes Werkzeug, das sich besonders gut für die Analyse großer Textmengen eignet, beispielsweise in der Linguistik, Literaturwissenschaft oder Geschichtswissenschaft. Die Analysen, die auf der Häufigkeit von Lemmata und Wortformen basieren, erlauben es, typische Ausdrücke für bestimmte Texte oder ihre Autorschaft zu entdecken. Der Workshop soll einen leichten Einstieg in die Arbeit mit Sketch Engine ermöglichen und einen Überblick über dessen Funktionalitäten geben. Sketch Engine kann von Studierenden und Mitarbeitenden der Universität Hamburg kostenlos genutzt werden.
Vorbereitung (fakultativ): Zusätzlich zu den Knabbereien kann eine Sammlung von Texten in elektronischem Format (z. B. .txt, .docx, .pdf), die man in eigener Forschung oder eigenem Studium nutzt, mitgebracht werden. Es können zum Beispiel die gesammelten Werke eines Autors, eigene oder studentische Hausarbeiten oder Webadressen von Artikeln zu einem für Teilnehmende relevanten Thema sein. Bitte bringen Sie Ihren eigenen Laptop mit. Für Kaffee und Tee wird gesorgt!
Universität Hamburg
Adeline Scharfenberg
Universität Hamburg
Adeline Scharfenberg
Universität Hamburg
Adeline Scharfenberg