Prof. Dr. José van Dijck (Utrecht University, NL)
The growing dominance of two global platform ecosystems has left European countries to rely on American and Chinese digitale infrastructures. This dependency is not just affecting markets and labor relations, but is also transforming social practices, and affecting democracies. While two large ecosystems fight for information control in the global online world, the European perspective on digital infrastructures is focused on regulation rather than on building alternatives. With emerging technologies such as generative AI (ChatGPT, Bard) and geopolitical changes, the infrastructural perspective becomes more poignant. How can Europe achieve sovereignty in the digital world?
This lecture takes up two questions. First, what public values are fundamental to Europe’s platform societies? Values such as privacy, security, transparency, equality, public trust, and (institutional, professional) autonomy are important principles upon which the design of platform architectures should be based. Second, what are the responsibilities of companies, governments, and citizens in building an alternative, sustainable platform ecosystem based on those public values?
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Taming the Machines — Horizons of Artificial Intelligence. The Ethics in Information Technology Public Lecture Series
This summer‘s „Taming the Machine“ lecture series sheds light on the ethical, political, legal, and societal dimensions of Artificial Intelligence (AI).Prof. Dr. Aimee van Wynsberghe, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, D
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Prof. Dr. Sven Ove Hansson (Uppsala University, SE)
tbd
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Speaker: Prof. Dr. Elena Esposito, Universität Bielefeld, DE
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Prof. Dr. Darian Meacham (Maastricht University, NL)
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Im Rahmen des „Studium generale“ der Bucerius Law School
Cyberangriffe auf Unternehmen, Behörden und kritische Infrastrukturen sind längst keine Ausnahme mehr – sie sind Teil eines globalen digitalen Wettlaufs um Sicherheit und Kontrolle. Besonders im Kontext zunehmender Cyberkriminalität, geopolitischer Spannungen und gezielter digitaler Attacken stellt sich die Frage: Wie gut ist Deutschland aufgestellt, um diesen Bedrohungen zu begegnen? Welche Verantwortung tragen Staat und Wirtschaft in der digitalen Verteidigung? Und wie können sich Unternehmen und öffentliche Institutionen besser gegen Hackerangriffe, Spionage und Sabotage schützen?
Über diese Fragen diskutieren Jana Ringwald, Expertin für Cyberkriminalität und Oberstaatsanwältin bei der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main, und Jan-Uwe Pettke, Cybersicherheitsexperte, Manager bei CrowdStrike und Offizier der Bundeswehr a.D., moderiert von Marc Philip Greitens, Alumnus der Bucerius Law School, Vorsitzender von Politik & Gesellschaft e. V., Rechtsanwalt bei Heuking und Reserveoffizier.
Eintritt frei. Anmeldung und weitere Informationen hier.
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Im Rahmen der Reihe „Hinter den Bildern. Gespräche zu Kunst, Recht und Gesellschaft“
Derzeit macht generative KI im Wochentakt rasante Fortschritte, Systeme wie ChatGPT, Midjourney oder Suno bringen in Sekunden Bilder, Texte, Musik und Filme hervor. Während die KI-Schöpfungen selbst gemeinfrei sind, bedienen sich die Programme oft bei urheberrechtlich geschützten Werken. Diese Schieflage ist Stoff für heftige Konflikte zwischen Künstler:innen und Tech-Unternehmen und wirft die Frage auf, inwiefern das Urheberrecht die kreativen Leistungen Einzelner im KI-Zeitalter noch schützen kann. Der gerade in Kraft getretene „AI Act“, das weltweit erste Gesetz zur Regulierung von KI in der EU, spielt dabei eine wichtige Rolle und verändert die Situation. Stehen wir am Übergang in ein neues Zeitalter in der Kunst, in dem die menschliche Schöpfung hinter die technologische zurücktritt?
Darüber diskutiert Prof. Dr. Linda Kuschel, Juniorprofessorin für Bürgerliches Recht, Immaterialgüterrecht sowie Recht und Digitalisierung mit Julian van Dieken, Fotograf, Videoproduzent, Medienreferent und KI-Künstler und Julia Laatsch, Fotografin, Vorständin des Deutschen Fotorats und Beirätin des Berufsverbands FREELENS e.V.
Moderation: Ralf Schlüter, Kulturjournalist und Gründer der Agentur Kulturbotschaft
Eintritt frei. Anmeldung und weitere Informationen hier
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Die digitale Transformation administrativer Prozesse ist für moderne Organisationen unerlässlich, um den Erwartungen der Stakeholder gerecht zu werden und gesetzliche Vorgaben zu erfüllen. Dennoch stehen viele Hochschulen vor Herausforderungen wie föderalen Strukturen, Ressourcenmangel und rechtlichen Unsicherheiten. Diese Online-Konferenz zielt darauf ab, Best Practices auszutauschen und ausgewählte Fachthemen zu präsentieren. Zudem fördert sie die bundesweite Vernetzung der Hochschulen. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Digitalisierungs- und OZG-Koordinator:innen sowie Mitarbeitende aus den Hochschulverwaltungen und ist kostenfrei. Bitte beachten Sie, dass die Anmeldung zur Onlinekonferenz auf eine begrenzte Teilnehmendenzahl beschränkt ist. Wir empfehlen Ihnen daher, sich zeitnah anzumelden.
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Professor Ignacio Cofone, McGill University
The Hamburg Network for Artificial Intelligence and Law (NAIL) invites you to its next event. We are pleased to welcome Professor Ignacio Cofone from McGill University in Montreal, Canada. He presents his latest book in which he demonstrates why our legal system is unable to adequately protect our privacy in the reality of new data-driven technologies such as AI. The lecture is followed by a subsequent discussion on the topic. The event will be held in English.
The event will take place in person at the University of Hamburg, Faculty of Law, Rothenbaumchaussee 33, Room A125. No registration is required for this.
There is also the option of participating online. Please sign up by emailing nail@ile-hamburg.de.
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Philipp Hacker untersucht in seinem Vortrag die urheberrechtlichen Implikationen generativer KI für die Internetsuche anhand des EuGH-Verfahrens Like Company v. Google und der Entscheidung in Sachen GEMA gegen OpenAI des LG München I. Er zeigt, dass KI-Training regelmäßig als Vervielfältigung einzuordnen ist und häufig unter die Text- und Data-Mining-Ausnahme fällt, während KI-generierte Ausgaben journalistischer Inhalte eine öffentliche Wiedergabe darstellen können. Das Modell selbst rückt in das Zentrum der urheberrechtlichen Verantwortung. Diese Verantwortung liegt dabei primär bei den KI-Anbietern. Abschließend beleuchtet der Vortrag die Folgen für Pressefreiheit, Vergütungssysteme und die europäische Plattformregulierung.
Prof. Dr. Philipp Hacker, LL.M. (Yale), ist Inhaber des Lehrstuhls für Recht und Ethik der digitalen Gesellschaft an der European New School of Digital Studies (ENS) der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder). Derzeit konzentriert sich seine Forschung auf die Regulierung digitaler Technologien, insbesondere im Bereich der künstlichen Intelligenz. Philipp Hacker arbeitet häufig mit Informatiker*innen und Mathematiker*innen zusammen, insbesondere zu Fragen der erklärbaren KI, der algorithmischen Fairness und den Klimafolgen von KI. Für seine Arbeit erhielt er mehrere akademische Preise, darunter 2020 den Wissenschaftspreis der Deutschen Stiftung für Recht und Informatik. Er berät regelmäßig nationale und EU-Gesetzgeber, Regulierungsbehörden und die Industrie.
Diese Lecture findet hybrid statt. Es ist eine digitale Teilnahme via Zoom und eine Teilnahme in Präsenz möglich. Die Zugangsdaten für die digitale Teilnahme erhalten Sie nach Anmeldung am Veranstaltungstag per E-Mail.
Universität Hamburg
Adeline Scharfenberg
Universität Hamburg
Adeline Scharfenberg
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