Vortrag von Prof. Dr. Judith Simon
Die breite Nutzung Generativer KI setzt gesellschaftliche Praktiken vielfach unter Druck: im Öffentlichen und Privaten, in Bildung und Wissenschaft, in Wirtschaft, Journalismus und Politik. In diesem Vortrag werden mit Hilfe des Konzepts der Reibungslosigkeit sowohl die Ursachen als auch die epistemischen, ethischen und gesellschaftlichen Konsequenzen dieser Disruption analysiert.
Judith Simon ist Professorin für Ethik der Informationstechnologien an der Universität Hamburg. Sie forscht zu ethischen, erkenntnistheoretischen und politischen Fragestellungen, welche sich durch digitale Technologien und künstliche Intelligenz ergeben sowie zur Philosophie des Vertrauens. Bis Juni 2026 war sie stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Ethikrats. Im selben Monat wurde sie in das AI Act Scientific Panel der Europäischen Kommission berufen.